Der Jüngste Tag ist heute, das Jüngste Gericht beinhaltet die Bilanzierung unserer Fehler sowie die Vergebung für uns und Andere. Ein schwarzer Arm mit einer weißen Hand, die Farbe der Reinheit und Unschuld. Die Hand ist in einem weißen Handschuh, sie hält einen rechten Winkel und zeigt Dir die Strenge der Gerechtigkeit in Deinem ganzen Betragen, von dem Du nicht abweichen darfst, ohne strafbar zu werden. Im Hintergrund blendet Dich ein Schein, der wie ein Spiralnebel ins Weiße übergeht. Am unteren Rand am Boden sind Kreise oder Kugeln, eine merkwürdige Fratze, links am oberen, dunklen Rand, ist kaum erkennbar. Im Vorhof des Salomonischen Tempels stehen die drei Säulen, sie sollen Weisheit, Stärke und Schönheit verkörpern.


Die Rechtswissenschaften, Vorschriften, Gerichtsurteile und Gesetze füllen die Bibliotheken. Die Systeme der Herrscher erfinden ständig neue. Sie müssen beurteilt und verwaltet werden, denn Unwissenheit schützt nicht vor Strafe vor dem Gesetz. Ist Wahnsinn der Sinn der Gesetze oder sinnvolles Denken gesetzestreu, indem Du selbstkritische Rechenschaft über Dein Leben ablegen musst? Wenn wir an die Französische Revolution denken und versuchen, uns liberal zu verhalten, denken wir an Gleichheit vor dem Gesetz, Brüderlichkeit in der Wirtschaft und an die Freiheit der Kunst. Wenn eine Gesellschaft gesetzlos handelt, geht sie zu Grunde. Das ist das Gesetz des Jüngsten Gerichts, denn jeder Tag beginnt neu, und jede Nacht folgt dem Tage. Nimm Dein Schicksal an, denn nach Regen scheint die Sonne und Gesetze ändern sich, die Zeit bleibt nicht stehen. Menschen schaffen Rechte nicht für die Ewigkeit und nicht für alle Menschen sind sie passend.




Wer die Wahrheit kennt, muss an sie glauben, doch nur auf den Tod kannst Du Dich verlassen.