Das Spiel mit dem Feuer der Triebe. Ã? Beherrschst Du sie nicht, dann beherrschen sie Dich. Besessenheit, Ehrgeiz, Gier, Wolllust und Rücksichtslosigkeit ruinieren Deinen Blick. Aber auch Gegensätze können sich anziehen und von Dir Besitz ergreifen, wenn Du Dich ihnen auslieferst. Auch sie gebären und können sich vermehren. Wenn Du in die Unterwelt hinabsteigst, darfst Du Dich nicht umschauen auf die Scherben der Hinterlassenschaft. Du steckst in der Falle. Das Bild zeigt links oben eine Teufelsfratze. Seine Ohren wurden zu Flügeln. Er streckt die Zunge heraus und ein Phallus ist unter ihm. In der Mitte des Bildes ist eine Frau mit Hörnern. Der lockende Engel der Gier, ihre Reize sind die suchtbefriedigende Gier. Sie weiß ihre Reize zu benutzen, um Dich zu besitzen; sie steht und lockt in ihrem Geschlechtsteil, welches wie eine Zwiebel unter der Erde neues Leben der Gier und Triebe zum Wachstum bringt. Rechts daneben sehen wir eine nackte Frau, sie ist im männlichen Geschlecht eingesperrt und gefangen, das über sie hinausragt. Gibst Du dem Teufel den kleinen Finger, packt er gleich die ganze Hand, sagt ein altes Sprichwort.


Wenn Du nicht aktiv gegen Gewalt und Unterdrückung etwas unternimmst, werden sie von Dir Besitz ergreifen. Es sind Grundtriebe der Selbsterhaltung und Fortpflanzung in allem. Unsere Triebe bestimmen unsere Handlungen. Wir haben Feuerproben zu bewältigen. Damit wir nicht verbrennen, müssen wir sie beherrschen. Liebe und Hass sind Nachbarn! Wir müssen innerlich verbrennen, um neu zu entstehen. Positive Ergebnisse sind Läuterungen; und Wandlungsprozesse sind die Reinigung unserer Triebe und Taten. Denn der Wille, zu besitzen, was Du brauchst, und nicht, was Du willst, ist der Weg in das Himmelreich der Liebe.




Sehnsucht nach Gefühlen der Lustbefriedigung kann zur Besessenheit und Gier führen.