Die Kräfte, die Dir gegeben wurden, richtig zu nutzen, für Dich und Andere das richtige Fanggerät zu kennen, den Fang gerecht zu teilen, war die Voraussetzung, die ein Schiffseigner zu erfüllen hatte. Eine gute Mannschaft konnte und musste ihm vertrauen und jeder bekam seinen Lohn für seine Leistung. Das Gesetz galt und alle gehörten zur Mannschaft, wenn das Boot den Hafen verließ. Der Fang wurde gerecht aufgeteilt. Wer nicht gerecht teilen konnte, verlor die Mannschaft. Ein anderes Boot, welches um Hilfe rief, wurde angesteuert. Es war Gesetz, zur Hilfe zu eilen, auch wenn man auf einen guten Fang verzichten musste. Hilfe zu leisten, wenn Andere in Not gerieten, war Ehrensache. Keine Mannschaft durfte die Ehre verlieren. Man kannte die Gesetze, die man sich selbst gab. Denn man war das Gesetz. Der Wind und das Meer bestimmten den Kurs und man wusste Unwettern auszuweichen oder ihnen zu trotzen. Das Bild zeigt eine Fischersfrau am Strand. Sie schaut aufs Meer. Die Fischer haben ihre Netze ausgeworfen, sie hofft auf einen guten Fang und die Rückkehr ihres Geliebten, der aufs offene Meer hinausfuhr.


Wenn der Fischer ans Land kam, musste er den Fang verkaufen, um seiner Mannschaft und sich den Lohn zu zahlen, das Schiff aufzuklaren und für die neue Fahrt Proviant aufzunehmen. Das Wort Landratten war das Wort für Kaufleute und Aufkäufer, die den Fang vermarkteten. Sie hatten ihre eigenen Gesetze und Gewerkschaften. Manager und Kaufleute bestimmen den Markt und die Wirtschaft. Sie verarbeiten den Fang, ihre Elemente sind Erde, Feuer und Luft. Schlechten und alten Fisch kauft niemand, wenn er stinkt, das weiß jeder Fischer, aber an Land gelten andere Gesetze. Bedenke, nicht überall gelten die gleichen Gesetze.




Kurze Trennungen fördern die Wiedersehensfreude. Lange Trennungen die Vergessenheit.