Das Bild zeigt einen Steinmetz; er sitzt auf der Erde; die Erde hängt in einem Baum. Er arbeitet an einem Stein, um ihm eine Form zu geben, damit er sich in den Weltbau einfügt. Nicht Andere zu behauen, sondern sich selbst einfügen zu können, damit der Bau gerichtet wird, ist Deine Aufgabe. Drei Frauengestalten stehen an einem Trichter, eine gelbe, eine blaue und eine rote, im Hintergrund. Viele Planeten bewegen sich am gelben Sternenhimmel. Die Erde ist in Braun gehalten. Mach Dir die Welt zum Untertan. An dem Versuch, die Welt zu beherrschen, sind viele schon gescheitert. An der Welt mitzubauen und sie mitzugestalten, heißt, sich selbst einfügen zu können. Die Werte der Schöpfung dürfen nicht übersehen werden. Die drei weisen Frauen stehen an der Quelle oder an einem Trichter. Wenn die Quelle versiecht, dann bleibt nur ein dunkles Loch, und die Wurzel des Baumes findet kein Wasser mehr. Es wird keine neuen Triebe geben, keine neuen Werte können entstehen. Der Wert der Materie ist Sicherheit und Wohlergehen, aber die Bequemlichkeit und Trägheit lässt die Schöpfung nicht zu.


Altes vernichten, um Neues zu schaffen, ist nicht die Lösung. Sich selbst behauen, um sich anzupassen, ist die Voraussetzung, miteinander am Tempel der Toleranz und Humanität mitzuarbeiten. Nicht Ausbeutung durch Überheblichkeit schafft neue Werte: Lass die Quellen dieser Welt nicht vertrocknen und im schwarzen Loch versinken, denn dann wird die Erde zum unbewohnbaren Planeten für die Menschen. Werden und Vergehen kannst Du in der Natur beobachten, die Kunst ist der Dünger der Geschichte. Wenn sie Früchte trägt, gibt es eine Entwicklung; treibst Du Raubbau an der Erde, wird sie zur Wüste werden.




Bedeutung: Verordnete Solidarität führt zur Entmündigung und zur Enteignung. Mach Dir die Wechselwirkung zwischen Sein und Bewusstsein bewusst.