Dieses Bild zeigt oben Osiris, rechts das Auge des Horus, links die Anlage Stonehenge, ca. 3100 v. Chr. und zwei sich anschauende Gestalten. Sie haben Texte unter sich, einer ist aus dem Johannes Evangelium (Am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott). Der Andere rechts im Bild ist aus der Bibel der Schöpfungsgeschichte 1. Buch Moses (Und der Geist schwebte über dem Wasser). Es gibt Zeiten des Glaubens, des Wissens und Nichtwissens. Die Mitte im Bild zeigt eine Mumie mit offenem Gehirn. Unter ihr ist eine Schale mit Wasser. Schon seit einiger Zeit machte sich eine Frau Gemahlin, eines in der Gegend von Memphis im 20 Jrhd. v. Chr. lebende Frau eines Priesters, große Sorgen um die anhaltende Krankheit ihrer Dienstmagd. Ohne deren Hilfe konnte sie den Haushalt nicht schaffen, und die augenscheinliche Gleichgültigkeit ihres Gatten erhöhte ihren Kummer. Er nahm weder Anteil an der Krankheit noch kümmerte er sich um die alltäglichen Nöte seiner Familie. So schrieb die Frau ihrem Ehemann eine Nachricht: "Warum lässt Du es zu, dass Dein Haushalt verkommt, wenn die Dienstmagd krank ist, welche ihn in Ordnung hält?" Statt Papyrus zu verwenden, schrieb die Frau auf der Oberfläche einer rauen, roten Tonschüssel. Den Ehemann hinderte allerdings ein Umstand daran, seiner Frau zu antworten. Er war einige Zeit zuvor gestorben, worin die Frau keinen Grund sah, seiner Familie die Hilfe zu verweigern.


Alles wächst und vergeht. Auch Du! Leben ist das Gesetz der Periodität, denn alles muss verwesen und vergehen, sonst gäbe es keinen neuen Anfang. Hinter Deinem Horizont ist kein Ende, nur Dein Horizont ist eingeschränkt. Glauben kann man nicht suchen, man muss ihn finden.




Das ägyptische Reich soll 6.000 Jahre bestanden haben. Die Geschichten eines jeden Landes schreiben die Schriftgelehrten. Schreibe Du Dein eigenes Tagebuch; das hilft Dir, Dich zu erinnern.