Der Tod bedeutet nicht das Ende, sondern den Beginn eines neuen Lebens auf höherer Ebene. Es ist manchmal schwierig, eine alte Beziehung zu beenden, um eine neue zu beginnen. Dein Leben ist eine gelebte Einmaligkeit. Viele Religionen, Bruderschaften und Mysterienbünde gebrauchten das Symbol des Todes, denn ohne Tod gibt es keine Auferstehung. Wenn etwas zu Grunde geht, gibt es einen neuen Anfang, das Wunder der Auferstehung zu einem neuen Leben. Bei den Benediktinermönchen wird der Einzuweihende im Ritual wiedergeboren. Die australischen Eingeborenen kennen den kleinen und großen Tod in der Traumzeit. Wenn Dir etwas bekannt ist, dann weißt Du, wie Du Dich verhältst, Unbekanntes ist Dir fremd, Dein Verhalten ist unsicher. Doch wenn es ein Diesseits gibt, muss es ein Jenseits geben, Du würdest nichts Neues erleben, wenn Du nur am Alten hängst. Was macht Dir Angst oder Freude? Du bist einmalig, Deine Einmaligkeit ist das, was Du hinter Dich gebracht hast, um zu lernen und zu lehren. Das Bild zeigt ein Skelett, ein Buch, einen rechten Winkel, einen Stern, in dessen Mittelpunkt ein Zirkel steckt, der seine Kreise zieht. Der Zirkel berührt die Spitzen des Sterns, der Maßstab ist das Symbol der Zeit. Und die Kelle glättet und verfugt die Zwischenräume. Links im Bild ist der Rabe, der sich auf dem Totenkopf entleert. Materie ist vergänglich.


Das, was Du gibst, bekommst Du zurück. Die, die Dich benutzen, um sich zu bereichern, machst Du zu Abhängigen. Nur wenn Du Dich selbst beherrschst, bist Du frei. Du musst Abschied nehmen und loslassen können, um Neues zu beginnen. Wer nur an das glaubt, was er sehen kann, macht sich etwas vor, denn Leben ohne den Tod ist ein Leben ohne Begnadigung.