Auch Könige müssen rechtfertigen, woran sie bauen, um ihren Aufgaben als Herrscher gerecht zu werden. Ein Schloss ohne Herrscher zerfällt zur Ruine oder wird zum Museum. Im Bild sehen wir zwei Gestalten, auf der linken Seite steht eine weiße Gestalt, die uns den Rücken zukehrt und den Weg zum Regenbogen wählte. Das Symbol über der gelben Tür symbolisiert das Auge Gottes. Auf der rechten Seite steht eine dunkle Gestalt, sie hält den Stab des Regenten in beiden Händen. Zu ihren Füßen liegen Totenschädel. Ein schwarz-weißer Teppich mit blauem Rand liegt auf dem Boden. Am Rand sind symbolhafte Werkzeuge. In der Mitte des Bildes hockt eine Gestalt, die mit ihren Fingern den Teppich berührt. Eine Baustelle ist im Hintergrund zu sehen, denn wer sein Reich aufbauen möchte, braucht Mitarbeiter, die pflichtbewusst und ehrlich zu ihm stehen, um den Bau mitzugestalten. Denn der König muss ein König sein, um ein Reich zu erschaffen und seine Aufgaben zu erfüllen. Wenn er die besten Arbeiter und die besten Künstler an seinem Hofe hat, wird er als Bauherr und Mäzen in die Geschichte der Entwicklung der Kultur eingehen. Den nachfolgenden Generationen wird er als Vorbild in Erinnerung bleiben.


Nicht die großen Feldherren haben uns die Kultur geschenkt, es waren die Bauherren, Künstler und Handwerker der Kulturdenkmäler, die Geschichte machen. Kunst schafft Kultur, Kultur ist die Weiterbildung bildender Künste. Ohne Bildhauer, Musiker, Literaten, Architekten und Maler kann ein Bau nicht entstehen. Es sind nicht die Maße der Maßlosigkeit, die einem Bau die Schönheit verleihen. Größenwahn bringt jeden Bau zum Einsturz. Er zerstört die Tempel der Humanität. Türme, welche an Wolken kratzen, können einstürzen. Doch die Kunst von heute ist die Antiquität von morgen.




Die Könige der bildenden Kunst sind die Könige der Entwicklung am Bau der Welt der Traumzeiten.