Der Einbruch des Schicksals und Zerfall der Materie sind nicht unbedingt eine Katastrophe, sondern können auch eine Gelegenheit sein für einen neuen Anfang. Es ist eine Begegnung mit dem Absoluten, der Turmbau oder der Tempel ist ein Haus der Macht oder der Anbetung. Wer hat den Höchsten, Größten oder Längsten? Wer hoch hinaus will, kann tief fallen. Dass auch Hochhäuser einstürzen, ist nicht zu übersehen. Das Bild zeigt den Innenhof des Salomonischen Tempels einer Bilder-Illustration nach Villalpando von Kusel. Man sieht im Innenhof einen Opferaltar. Drei Gestalten stehen im Vordergrund, eine rote, eine gelbe, eine blaue. Die Forscher sind sich nicht einig, ob der Tempel so aussah, denn er wurde oft zerstört und neu aufgebaut. Es gab viel Streit und gibt viele Geschichten über den Tempel des weisen Salomons. Viele ließen ihr Leben im heiligen Land der Heiligtümer, die sie besitzen wollen und wollten. Worauf baut sich ein Heiligtum auf? Findest Du nicht den Geist der Heiligtümer, dann bau ihm auch keine Tempel.


Eigentum belastet und verpflichtet. Du wirst es vor dem Zerfall bewahren müssen. Du musst Dich trennen können. Wenn Du es nicht lassen kannst, musst Du daran festhalten und es bewahren. Aber alles in der Welt ist vergänglich, auch Du! Überlege, wenn Du aus den Wolken fällst, wo Du landest. Könige brauchen Schlösser, aber sie müssen sie auch verteidigen, denn an was Du glaubst, an dem hältst Du fest. Und es muss auch den Stürmen standhalten, bedenke, auch Materie ist dem Wandel der Zeit unterworfen und vergänglich. Tag und Nacht sind wahrnehmbare Veränderungen. Wenn sich nichts verändern kann, dann kann nichts wachsen. Stillstand!




Könige lassen Schlösser von Handwerkern bauen. Wenn Du selbst bauen lässt, denke daran, den gerechten Lohn zu bezahlen.