„Als Kind wünschte ich mir eine Tarnkappe.
Ich lernte schweigen, wenn sich Erwachsene unterhielten.
Die tauschte ich gegen einen Goldesel.
Er war ein störrisches Vieh.

Den tauschte ich gegen den Stein der Weisen.
Auf meinen Reisen fiel er über Bord.

An Land sah ich viele Steine.
Durch sie zog sich die Wurzel des Lebens.

Auf der Blüte der Pflanze sah ich einen Schmetterling.
Er flog in die Traumzeit, wo wir uns treffen.“

Osch
Dieter Schmidt - Knackstedt,
1940 in Hamburg geboren, lebt heute in Wismar. Der freischaffende Künstler hat dort ein Atelier, wo er sich neben freier Malerei, Grafik und Bildhauerei auch mit Porzellanmalerei, Keramikgestaltung, Silberschmiedarbeiten, Töpferei, Textildesign beschäftigt und zeitweilig in einer Malschule für Kinder tätig ist.

Dieter Schmidt-Knackstedt hat in Einzelausstellungen der internationalen Öffentlichkeit sein künstlerisches Schaffen vorgestellt; so in Europa, im Orient, Asien und Australien.
Beteiligt war er ferner an Sammelausstellungen mit
W. Baumeister,
M. Beckmann, M. Chagall,
A. Clavé, K. Federlin,
W. Gilles, G. Hintschich,
W. Kandinsky, E. Kirchner,
0. Kokoschka, F. Marc,
M. Pechstein, P. Picasso,
K. Schmidt-Rottloff.
Dieter Schmidt-Knackstedt
ist außerdem verzeichnet in „Kunst der Welt - heute“, rororo Verlag,
sowie in „Deutsche Kunst von 1910 bis zur Gegenwart“.