Da die Lichtgeschwindigkeit vom Auge aufgenommen wird, muss sie, um ins Bewusstsein zu gelangen, reduziert werden, um den anderen Sinnesorganen bewusst und wahrnehmbar zu werden. Verständnis setzt die verstandesvergleichende Analyse der Sinne in Kraft. Natürliche Vorgänge sollten nicht aus übernatürlichen Ursachen erklärt werden. Reliquien und Bilder sind keine Garantie für Wunder, aber es ist mehr im Himmel und auf der Erde, als in der Philosophie und Wissenschaft zu finden.
Wachstumsfördernde Geister findet man, wenn man sie sucht. Wenn der Gebildete die Wahrheit nicht begreift, ist es nicht schlimm für die Wahrheit, jedoch schlimm für den Gebildeten, der Andere blendet. Das Weltall ist die Nahrung der Seele. Der Samen wächst durch die Sonne und die Elemente der Welt. Wo Arbeit zum Selbstzweck wird, verfälscht sie die Kunst, denn Kunst muss sich aus der Liebe zur Kunst entwickeln. Auch Blinde und Taube wachsen, denn der Samen ist im Körper, so wie die Wärme zur Sonne und die Farbe zum Körper gehört. Allein dem Tod ist es möglich, die dreifache Natur des Menschen, die Seele der Gefühle, den Geist des Weltalls und den Körper der Elemente, zu scheiden.
Wer Wunder erwartet, muss sie selbst vollbringen können. Beim Betrachten eines Bildes erschaffen wir aus einem zweidimensionalen Bild ein Dreidimensionales.

Wenn ein Blinder sehen lernt, muss er, da er die Welt nur durch hören, riechen, schmecken und tasten kennt, die sinnoptischen Dinge den Begriffen zuordnen. Wenn beim Sehenden nicht die Bereitschaft vorhanden ist oder auch Gefühle nicht bereit sind, sinnoptisch Unbekanntes zu überdenken, kann er sinnoptisch das Gezeigte nicht wahrnehmen.
Die vierte Dimension der Gefühlswelten sinnoptischen Erlebens, der Baupläne im Spiegel der Welt, der Traumzeit wird er nicht erleben. Das Geisterreich der Gefühle ist der gefühlte Geist der vierten Dimension, der unsichtbaren Welten der Gefühle. Einem Anderen kann nicht gehören, was man selbst in der Traumzeit sein Eigen nennt. Gezeigtes setzt die Trennung der Bewusstseinsprägungen voraus. Eine andere Raumzeit kann erlebt werden. Bewusstes Unterbewusstes wird sichtbar.
Traumzeiten sind kein Geheimnis, aber erlebtes Eigentum der Seele, wachstumsfördernde Kräfte werden verdeutlicht. Traumbilder als medialer Kunstausdruck brauchen Neutralität und das „Ausschalten“ des geprägten Intellekts. Das Abgleiten von der zweiten in die dritte zur vierten Dimension ist möglich. Doch in der bewussten Überlegenheit des allwissenden Traumtänzers, der auf Beweise und Schlussfolgerungen der Erkenntnis beruhenden Wissenschaft, ist es traumloses Narrengeschwätz beweisender Gefühlsanalysten der Triebe.
Keine vierte Dimension wird sichtbar. Mögliches Festhalten von Bildern der Gefühlswelt ist nicht wahrnehmbar. Wir senden und empfangen im Spiegel der Seele, der zeitlosen Traumzeit, wenn wir die Einheit nicht verloren haben.

Erkenne Dich selbst!
Also, her mit dem Spiegel!
Du siehst nur Äußerlichkeiten. Du siehst Dich seitenverkehrt.
Die Anatomie Deines Inneren kannst Du nicht erkennen.
Geh zum Arzt, lass Dich durchleuchten und dann zum Psychiater ...

Dein Selbstportrait im Film zeigt Dir die Rolle, die Du spielst, aber wenn Du nicht weißt welche, wem willst Du etwas vormachen? Wenn Du ein König wärst und wüsstest es nicht, bist Du kein König.

Du spielst die Hauptrolle, welche Du zu spielen hast. Auch Statisten dürfen manchmal einen Satz sagen. Den Film machen die Anderen. Sie haben ihren Standpunkt, Perspektiven und ihre Dimensionen der sichtweisenden Drehbücher, wenn die Klappe fällt.

Streite nicht mit Blinden über Farbe.
Aus der Selbsterkenntnis wird die Welterkenntnis.


Wahrnehmen und denken lässt Dich die Welt erkennen. Kenne ich mein Verhältnis zu mir selbst und zur Außenwelt, so heiß ich es „Wahrheit“. Wenn der Geist sich in Raum und Zeit verkörpert oder entkörpert, so ergreift er die Dinge und nimmt sie mit sich wie der Windhauch die Wohlgerüche. Die Unfreiheit der Geburt schafft die Freiheit der Wiedergeburt. Tot zu sein ist schlimmer, als nie gelebt zu haben. Dein Auge und die Farbe sind zwei verschiedene Wesenheiten, aber der ideelle Inhalt des Auges und des Gehirns sind einheitliche Wesenheiten, aber ohne Erleuchtung sind keine Farben zu erkennen.
Wenn im Geiste nichts aufleuchtet, bleibt es dunkel. Im Dunkeln kannst Du kein Bild erkennen. Wenn die Sonne die ganze Welt erleuchtet und allen nahe ist, so sieht sie ein Blinder nicht, aber sie wärmt auch ihn. Der Mensch hat zwei Augen. Es gibt aber keine wichtigere Erkenntnis als die Selbsterkenntnis. Was er von sich selbst aber erkennt, ist nur ein Bild seiner selbst.
Ist es Wissen oder Glauben, was Du siehst? So wenig wie die Wissenschaft einen Baum erschaffen kann, musst Du Dich betrachtend erschaffen, denn Dein Geist blickt auf sich selbst, aber das Auge erkennt keine Geister. Das Auge muss erkennen, was die Farbe ist, weil die Farbe das Auge nicht sehen kann. Das Licht der Erkenntnis lässt Dich Farbe erkennen. Kein Geist ist ohne Wahrnehmung.
Das Bild ist gemalt in Farbe und Form. Erkennen musst Du es selbst. Die Dimensionen gibst Du ihm in der Kenntnis Deiner Selbsterkenntnis. Machst Du aus den zwei Dimensionen die dritte, findest Du die vierte in Deiner Seele.